Klimawandel
Das massive Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl macht die Erde zum Treibhaus. Die Prognose der führenden Klimaexperten: Wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Allein der jährliche Ausstoß des Treibhausgases CO2 in den am schnellsten wachsenden Industrienationen China und Indien macht sämtliche Einsparungen in anderen Industrieländern zunichte.
Noch in den 1990er Jahren diskutierten Wissenschaftler kontrovers über die Ursachen der schnellen Erwärmung. Klimaschwankungen durch natürliche Prozesse wurden in Betracht gezogen. Ein natürlicher Prozess wäre zum Beispiel Vulkanismus. Extreme Vulkanausbrüche können das Klima verändern. In den zurückliegenden 150 Jahren war der Vulkanismus allerdings nicht ausgeprägter als in den Jahrhunderten zuvor. Ein weiteres Beispiel ist die Sonnenaktivität. Tatsächlich gibt es regelmäßige Sonnenzyklen mit stärkerer und geringerer Strahlungsintensität, doch Satellitenmessungen zeigen, dass die Schwankungen zwischen Minimum und Maximum der Strahlung in den vergangenen Jahrzehnten viel zu gering waren, um den derzeitigen Klimawandel auszulösen.
Seit den 1950er Jahren wird regelmäßig die CO2-Menge in der Atmosphäre gemessen. Verglichen mit anderen Forschungsdaten zeigt sich, dass die Konzentration heute so hoch ist wie zuletzt vor 800.000 Jahren. Nachweisbar ist auch, dass das CO2 fossilen Ursprungs ist, also aus der Verbrennung von Kohle und Öl stammt. Dabei befindet sich nur etwa die Hälfte des Kohlendioxids in der Atmosphäre, die andere Hälfte haben die Meere und die Erdbiosphäre aufgenommen.
Unser Planet wird wärmer. Egal, wo wir leben und unabhängig von der Jahreszeit erfahren wir Temperaturveränderungen sowie extreme Wetterbedingungen. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind enorm und weitreichend:
- erhöhte globale Temperaturen werden erheblichen Einfluss auf den Meeresspiegel haben. Schmelzende Gletscher und die thermische Ausdehnung des Meerwassers könnten bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu einem Anstieg des Meeresspiegels von 15 bis 95 cm führen;
- extreme Wetterbedingungen werden Ereignisse wie Superstürme hervorrufen;
- Ökosysteme werden enorme Veränderungen durchlaufen, da die Temperaturen steigen;
- menschliche Gemeinschaften (insbesondere diejenigen, deren Lebensunterhalt von Ökosystemen abhängig ist) werden beeinträchtigt werden.
Wissenschaftler warnen, dass eine Erhöhung der Erdtemperaturen direkt mit der Freisetzung von Kohlenstoff (und anderen Gasen) in die Erdatmosphäre zusammenhängt. Diese Gase verbleiben in der Atmosphäre, in der sie die Sonnenstrahlung halten, die sonst ins Weltall reflektiert werden würde. Das heißt, je mehr Gase wir produzieren, desto wärmer wird die Erde.
Um gegen den Klimawandel wirksam vorzugehen, ist es von entscheidender Bedeutung die junge Generation mit einzubeziehen. Es gibt zahlreiche Beispiele für eine erfolgreiche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Mikro-Projekten mit künstlerischen Aspekten. Durch viele dieser Projekte gewinnen junge Menschen praktische Erfahrungen mit Mitteln und Strategien, die wir in unserem täglichen Leben einsetzen können, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d des Abteigymnasiums in Brauweiler haben sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinandergesetzt und künstlerische Ideen erarbeitet, die sich kritisch oder visionär mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei haben sie sich mit drei Schwerpunkten auseinandergesetzt:

Verursacher: Fabriken, Autos, Heizungen, Abholzung Regenwald
Auswirkungen: Überschwemmungen, Orkane, Eisschmelze Pole, Eisschmelze Gletscher, Ozonloch
Kollateralschäden: Inseln verschwinden, Vertreibung Ureinwohner, Müllentsorgung, Plastik auf Ozeanen






















