Plastik.

Plastik

Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit dem Thema Plastik auseinandergesetzt. Wir leben in einer Welt voller Dinge aus Kunststoff. In der Werbung werden uns in schönen Bildern Produkte in Plastikhüllen gezeigt. Sie wirken sauber und es geht scheinbar keine Gefahr davon aus. Plastik wird uns als universell einsetzbares Material vorgestellt und es gibt vordergründig keine Alternative. Die Nachteile auf unsere Umwelt haben wir erst in den letzten Jahren erkannt.

Stand der Schülerinnen und Schüler mit großformatigen Bildern, Graffitis, QR-Codes und Linoldrucken. Die Arbeiten konnten gegen eine Spende erworben werden.

Stand der Schülerinnen und Schüler mit großformatigen Bildern, Graffitis, QR-Codes und Linoldrucken. Die Arbeiten konnten gegen eine Spende erworben werden.

Die Kunstwerke wollen den Schein der Werbung aufzeigen und die Verschmutzung der Weltmeere kritisieren.

Jedes Jahr werden 300 Millionen Tonnen Plastik hergestellt – vom Legostein bis zum Joghurtbecher, vom Gartenstuhl bis zum Fischernetz, Fahrradreifen, Klobrillen, Autoteile, Handys – die Welt ist voller Plastik. Würde man all das Plastik auf Tieflader packen, ergäbe das eine Kette, die dreimal um die Erde reichen würde.

Wenn wir von Plastik sprechen, meinen wir eigentlich Kunststoff. Kunststoffe heißen sie, weil sie in der Natur nicht vorkommen und künstlich hergestellt werden. Es gibt viele Arten von Kunststoffen - gummiartig-weiche Kunststoffe oder welche, die hart sind. Manche sind durchsichtig, andere bunt. Kunststoffe halten ziemlich lang. Das ist praktisch – aber auch ein Problem. Denn in der Umwelt verschwinden Kunststoffe nicht so schnell wieder. Sie zerfallen nicht wie Holz oder andere Stoffe aus der Natur – sondern werden in immer kleinere Teilchen zerrieben. Es dauert zum Beispiel 450 Jahre, bis sich eine normale Getränkeflasche aus Plastik vollständig aufgelöst hat.

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Der größte Teil des Plastikmülls gelangt von Land aus über die Flüsse in die Ozeane. Dies entweder aufgrund von achtlos weggeworfenem Müll (genannt littering – kommt auch bei uns vor) oder durch ungesicherte oder wilde Deponien (hauptsächlich in Ländern, wo die Abfallwirtschaft nicht so gut funktioniert). Aber auch auf dem Meer werden Abfälle eingetragen, zum Beispiel wenn ein Fischernetz reißt oder absichtlich zurückgelassen wird und dann viele Jahre "weiterfischt" – das nennt man Ghost fishing, das heißt soviel wie Geisternetze. Dies kann eine große Gefahr für Meereslebewesen wie Robben und Wale sein aber auch für Seevögel, die sich allesamt darin verstricken und ertrinken können.

"Drei Coke", Acryl auf Leinwand, ca. 250 x 180 cm

"Drei Coke", Acryl auf Leinwand, ca. 250 x 180 cm

Seit einigen Jahren wird dazu geforscht, wie viel Müll es in den Meeren der Welt gibt. Doch bis heute weiß das niemand ganz genau, weil es nur schwer feststellbar ist. Bekannt ist: Plastik befindet sich mittlerweile überall – sogar an Orten, an denen sich noch niemals Menschen aufgehalten haben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben tatsächlich am tiefsten Punkt der Erde – dem Marianengraben – in 11.000 Metern Tiefe eine Plastiktüte gefunden. Und jedes Jahr kommen viele Millionen Tonnen Plastikmüll hinzu. Umgerechnet etwa so viel, als würde jede Minute eine komplette Lasterladung ins Meer gekippt.
Quelle: bmu-kids.de

Keine (Um)Welt

Keine (Um)Welt?

Umweltprobleme haben viele Ursachen. Die Schülerinnen und Schüler stellen wichtige Gründe für Umwelt-Verschmutzung, Zerstörung sowie die Folgen, durch Zeichnungen und Texte in ihren Büchern, vor.

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  •  Die industrielle Produktion sorgt durch Verschmutzung von Wasser, Boden und Luft für Umweltschäden. Bei der Produktion werden Rohstoffe und Energie verbraucht, es entstehen Abfälle.
  • Die industriellen Produkte werden zu den Verbrauchern transportiert; Umweltbelastungen durch den Verkehr entstehen. Die Produkte verbrauchen für ihren Betrieb Energie (z.B. Kühlschränke oder Autos) und sind deshalb oft für weitere Umweltbelastungen ursächlich. Nach Ablauf ihrer Gebrauchszeit sind sie Abfall, der meist nur zum Teil wieder verwertbar ist bzw. wiederverwertet wird.
  • Die moderne Landwirtschaft verbraucht riesige Flächen, setzt Chemie ein und vergiftet Böden und Wasser.
  • Der Verkehr bringt Flächenverbrauch, Energieverbrauch, Wasser- und Luftverschmutzung mit sich. Es entsteht Lärm.
  • Der Sport verbraucht Flächen, erzeugt Lärm, stört Tiere und zerstört Landschaften.
  • Überbevölkerung: 1989 lebten etwa 5,2 Milliarden Menschen auf der Erde, Ende 2012 waren es 7,2 Milliarden Menschen.
  • Private sind für zahlreiche Umweltbelastungen verantwortlich oder mitverantwortlich: Jeder Mensch sorgt für Energieverbrauch, für Konsum von Produkten usw. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bewohner der hochindustrialisierten Länder ein Vielfaches der Umweltzerstörung bewirken im Vergleich mit den Bewohnern der sogenannten "Entwicklungsländer".

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Die umweltschädigenden Handlungen stören bzw. zerstören Ökosysteme und bewirken damit letztlich die Gefahr, dass der Mensch seine eigene Lebensgrundlage vernichtet. Globale Wirkungen sind zum Beispiel der Treibhauseffekt, die Ozonschichtzerstörung, die Regenwaldvernichtung (nicht nur in den Tropen, sondern auch in gemäßigten Klimazonen wie in Kanada) oder die Verschmutzung der Weltmeere. Das besondere Problem beim Schutz dieser Umweltgüter ist: Es sind Schäden an Gütern, die einige oder viele nutzen, die aber keiner schützen will. Beispiel Atommüllversenkung im Meer. Der Schaden verteilt sich allerdings so weitläufig, dass die anderen Staaten keine Veranlassung sehen, gegen die Versenkung vorzugehen.

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Nationale und regionale Folgen der Umweltzerstörung sind das Artensterben bei Tieren und Pflanzen, die Vergiftung der Böden, die Bodenerosion, steigende Abfallprobleme, zersiedelte Landschaft, Süßwasserverschmutzung, steigender Schadstoffgehalt der Luft, Lärm, ungesunde Nahrung.

 

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Karl Heinz Marohn
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Installationen


„Espace Prive – Espace Public – Espace Lieu“

Auftragsarbeit für Galerie Les Contemporains, Brüssel


11 Künstlerräume

Auftragsarbeit für das Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen


Defragmentierung

Mauerstücke, Leuchtstoffröhren, Sackkarre / Josef Haubrich Kunsthalle, Köln


Baukasten

Planungshilfe für flache Landschaften / Josef Haubrich Kunsthalle, Köln

Verletzungen


Erinnerungen an Pompeij

Wandrelief im Hansaring 8, Köln

 

Ver5

 „Es war ein lauer Sommermorgen an jenem 24. August 79, als der Boden in Pompeji erneut schwankte. Der Donner einer gewaltigen Explosion riss die Bürger jäh aus ihrem Alltag. Verschreckt sahen sie in Richtung des Vesuvs, von dem das schreckliche Geräusch ausging, und sie sahen, dass der Berg seinen Gipfel weggesprengt hatte. An seine Stelle war ein Krater getreten, aus dem Feuersäulen schlugen. Eine graue, pinienförmige Wolke aus Staub und Gesteinstrümmern verdunkelte innerhalb von Minuten den Himmel und machte den Tag zur Nacht. Die verstörten Menschen fürchteten den Zorn der Götter. Fackeln wurden entzündet, Gebete wurden gesprochen, doch es half nichts: Eine halbe Stunde später prasselten vulkanische Aschen, Staub, Lapilli und schaumige Bimssteinstücke auf Pompeji nieder. Am zehn Kilometer entfernten Gipfel des Vesuvs tobte ein Inferno. Unter hohem Druck spie der Vulkan unermüdlich Lava aus. Die Eruptionswolke hatte inzwischen die Stratosphäre erreicht. Die Stadt hatte das Pech, dass der Wind aus der Richtung des Vesuvs wehte und die Wolke zu ihr trieb. Die Menschen gerieten in Panik, viele rafften Hab und Gut zusammen und versuchten zu flüchten. Andere suchten Schutz in ihren Häusern. Doch den bot die offene Bauweise der Atriumhäuser nur unzureichend. Zwölf Stunden dauerte die erste Phase der Eruption. Die Bewohner von Pompeji glaubten das Schlimmste überstanden zu haben, doch die Atempause währte nur kurz. Durch das Nachlassen des Drucks aus dem Krater kollabierte die aufsteigende Eruptionswolke und generierte dabei pyroklastische Ströme. Die ersten Glutwolken erreichten allerdings nicht Pompeji, sondern zerstörten die Nachbarstadt Herculaneum. Diese lag weitaus näher am Vesuv als Pompeji, doch war sie bis zu diesem Zeitpunkt noch größtenteils vom Ausbruch verschont geblieben. In den pyroklastischen Strömen starben die Menschen einen qualvollen Tod. Selbst wer Schutz in einem Haus gefunden hatte, verbrannte in den 800 Grad heißen Gasen, auf denen sich ein Strom aus Asche und Gesteinen bewegte, der alles zermalmte, was die Gase nicht zerstört hatten.“

 


Wandausschnitt

Projekt in einer Fabrikhalle, Köln-Poll

Ver3


Inside → Outside

Projekt in Brüssel, Elemente aus dem Innenraum habe ich nach außen in einem Durchgang gebracht und dort installiert

Ver2

Aufbruch

Aufbruch

Für den französischen Dichter Charles Baudelaire musste die Avantgarde ihren Blick stets vorwärts in die Zukunft richten. Sie sei eine Bewegung, so schrieb er Mitte des 19. Jahrhunderts, die kühn zum „Grund des Unbekannten“ führe, um „Neues dort zu finden“. Unsere heutige Kultur blickt seltener in die Zukunft und viel öfter in die Vergangenheit. Sie ist auf Altbekanntes fixiert. Und es herrscht das weitverbreitete Gefühl vor, dass das Neue ohnehin nur ein Altes in verwandelter Gestalt sei.

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Nicht zufällig kommen ständig neue Retros, Remakes und Coverversionen auf den Markt. Und sie nähren weiter unser Verlangen nach einer Zeit, in der die Zukunft als noch vielversprechend und krisenfrei wahrgenommen wurde. Ein Aufbruch steht an, in eine veränderte Welt, in neue Welten oder in die unendlichen Möglichkeiten der Traumwelt.

Auf10

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Gedanken zum Aufbruch in großformatigen Bildern von 240 x 180 cm festgehalten. Es entstanden Vorstellungen von fremden Planeten, Traumwelten oder eine veränderte Erde.

 


Die Unterwasserwelt

Eines Tages fand ein junges Nixenmädchen, aus dem Königreich Mariepasa, in einem ruhigen Teil des Reiches, ein goldenes Ei. Sie nahm es mit und beschützte es. Das Mädchen hieß Shelly und war sehr stolz auf das Ei. König Ludwig suchte einen Eiexperten auf, damit er sich das Ei anschaue und sagt, was für ein Ei es sei. Als er eintraf war er sehr verblüfft. Es war tatsächlich ein königliches Nixenei, dass nur alle zehn Jahre entdeckt wird. Die Prophezeiung besagte, dass die kleine Nixe die neue Königin von Mariepasa wird. Alle freuten sich und erwarteten sie. Dann endlich, nach weiteren Wochen, begann das Ei sich zu bewegen und Risse entstanden. Kurz danach schlüpfte die kleine Nixe Sienna und Shelly war dabei. Sie war überglücklich und die beiden freundeten sich an. Sie hatten eine sehr schöne Kindheit und an Siennas 18. Geburtstag heiratete sie den Sohn von König Ludwig und wurde zur Königin gekrönt. Das ganze Königreich feierte und das Königspaar lebte glücklich und zufrieden mit fünf Kindern im Königreich Mariepasa.

Auf8


Auf6

Die Farbenwelt

In ihrer Welt leben sie. Der Farbenwelt. Für sie ist die Welt ein buntes Labyrinth, indem sie das machen konnten was sie wollten. Alle haben unterschiedliche Eigenschaften, aber eines verbindet sie alle. Ihre Vorliebe fürs Tanzen. Genau so ist es auch heute. Alle drei sitzen in Annas Zimmer. Kim und Isabella unterhalten sich über die Schule und Anna ließt.
Anna :    ,, Hey Leute, kommt mal rüber.“
Anna ist ein Stück Papier aus dem Buch gefallen.
Isabella:,, Zeig mal.“
Kim :     ,, Das sieht aus wie eine Choreografie.“
Anna :   ,, Stimmt.“
Isabella:,, Lass sie uns mal ausprobieren!“
Anna :    "Ja!"
Anna steht auf und sie beginnen die Choreografie auf dem Lied „Timber“ zu tanzen.


Der NOCH bunte Planet

Wir schreiben das Jahr 2317.
Der bunte Planet, welcher „Planet X3“ genannt wird, ist ein beliebtes Urlaubsziel. Viele Urlauber und Abenteurer kommen jedes Jahr, um den Planeten zu begutachten. Doch dies könnte bald ein Ende haben...
Der Planet wurde erst vor kurzem für viel Geld an einen reichen Geschäftsmann verkauft, welcher nicht besonders viel Wert auf die Schönheit des Planeten legte. Der einzige Grund, warum er an dem Planeten interessiert war, war die große, unbewohnte Fläche, die auf dem Planeten zur Verfügung stand. Schon am ersten Tag, an dem der Planet dem Geschäftsmann mit dem Namen Mr. Gigo gehörte, fing Mr. Gigo schon mit dem Bau seiner Fabriken an. Er produzierte Metallware für viele andere Planeten, unter anderen auch für die Erde. Schnell verdiente er eine Menge von Geld, mit dem er seine Fabriken erweitern wollte. Dafür musste er jedoch Arbeiter besorgen, die die großen, bunten Pflanzen des Planeten beseitigen. Da er seine Fabriken immer größer machen wollte, wurden die Arbeiter auf Dauer sehr teuer. Da ließ sich der Geschäftsmann etwas einfallen:
Auf den Spitzen der Türme seiner Fabriken ließ er „Geschosse“ bauen, die sich mit Hilfe des Sonnenlichtes aufladen. Sie schießen rote Laserstrahlen, die die Pflanzen zu Grunde richten. Als sich die Fabrik immer weiterausbreitete, trafen die Mauern der Fabrik irgendwann auf ein Haus, welches so aussieht wie eine Palme. Beinahe hätten die Laserstrahlen das Haus mit seinem Bewohner vernichtet. Daraufhin forderte der alte Bewohner der Hauses, der den Namen Mr. Fabala trägt, den Geschäftsmann zu einem ernsten Gespräch auf. Er versuchte ihm klar zu machen, dass er den Planeten zerstört und, dass er ihn beinahe umgebracht hat. Als Mr. Gigo ihn daraufhin nur abwies, entschied sich der alte Mann, das Schicksal des Planeten selber in die Hand zu nehmen. Er wollte alle Fabriken zerstören. Am nächsten Tag brach er in das Fabrikgelände ein und klaute ein Raumschiff, mit dem er abhob und sich auf Schussweite auf die Fabriken begab. Sofort ging in den Fabriken der Alarm an. Doch plötzlich hörte man einen lauten Knall. Mr. Fabala feuerte auf die Fabriken. Mr. Gigo und alle Angestellten flohen mit etwa 40 großen Raumschiffen. Schon schnell waren sie außerhalb der Atmosphäre des Planeten X3. Mr. Fabala rettete den Planeten.

Auf7


Auf2

Die Todesmauer

Es geschah an einem Morgen, auf einem fremden Planeten, in einer fremden Galaxie. Zwei Jungen spielten mit einem Ball. Dies taten sie jeden Morgen. Heute war ihr Pechtag, denn es regnete wie aus Eimern und ihre schöne Spielwiese war kaputt. Und wie es an diesem Tag kommen musste, flog ihr Ball in hohem Bogen über eine große, hohe Mauer. Die „Todesmauer“. Es gibt viele Gerüchte über diese Mauer zum Beispiel sind hinter ihr schon einige Menschen verschwunden und es gibt die Vermutung, dass Aliens hinter dieser Mauer leben. Davon hatten die Jungen gehört. Sie hatten Angst bei der Vorstellung über die Mauer zu klettern, und Aliens oder ähnliches anzutreffen. Sie nahmen, nach einiger Zeit, all ihren Mut zusammen und kletterten, die etwa sieben Meter hohe Mauer hinauf. Als sie drüber geklettert waren, schien dort nichts besonderes zu sein. Sie holten den Ball und wollten zurück gehen, plötzlich sahen sie zwei riesige Schatten auf dem Boden. Sie blickten nach oben und entdeckten zwei riesige Dinger, die wie Roboter aussahen. Die beiden Jungen bekamen Angst. Ihre Knie fingen an zu zittern und ihr Atem stockte. Einer fragte, was sie tun sollten. Der andere sagte, dass sie kämpfen sollten, denn sie hätten keine andere Wahl. Der Kampf begann. Es war ein harter Kampf doch schließlich gewannen die Jungen mit aller Kraft. Erleichtert und doch noch ein bisschen geschockt kletterten sie zurück über die Todesmauer.


Erwachen in der Schokowelt

Lilli schläft ein, sie träumt und ihr Traum führt sie in eine fremde Welt. Dort leben riesengroße lebendige Süßigkeiten. Als sie erwacht sieht sie Donat und Toblerone.

Lilli:            „Ahhhhhhh! Wer bist du und warum bist du so groß?“
Toblerone: „Ich bin Toblo und du Winzling, wer bist du?“
Lilli:            „Ich bin… warte, warum bist du in meinem Zimmer?“
T:                 „Ich bin nicht in deinem Zimmer, du bist in unser Land eingedrungen.“
Donat kommt hinzu.
Lilli:            „Ach du Schreck, du bist ja auch so riesig.“
Donat:        „Cool, oder? Hast du etwa Angst vor diesem Stich in der Landschaft?“
T:                 „Nein, ich wollte nur sicher gehen.“
Bonbon kommt hinzu.
Bonbon:     „Meine Güte, wie siehst du denn aus? Das müssen wir ändern.“
Bonbon verzaubert Lilli.
Lilli:             „Was soll, das?“
B:                  „Sowas nennt man Mode! Aber etwas Stimmt noch nicht ganz…“
Lilli:              „Das ist zu viel des Guten.“
B:                   „Dann nimm eben nicht das Angebot an.“
Lilli:               „Ok, kann ich jetzt Bitte in meinen kuscheligen Schlafanzug zurück?“
B:                   „Keine Zeit, außerdem würdest du es bereuen!“
Toblerone kommt wieder.
Lilli:              „Was ist eigentlich mit meinen Haaren Los?“
T:                   „Ich bin dann mal…ähm…auf der Tanzfläche.“

D:                  "Ich glaube für deine Haare habe ich eine Idee!"

Es wird dunkel und Lilli erwacht in ihrem Zimmer.

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Auf3

Alles nur ein Märchen

Es war einmal Snowwhite. Man konnte sie daran erkennen, dass sie immer einen Zwerg an der Leine hatte. Sie war sehr eitel und war nur mit sich selbst beschäftigt. Dann gab es auch noch Dornrosy. Mit ihren ausgefallenen Kleidern bannte sie immer alle Blicke auf sich. Eines Tages trafen die beiden Schönheiten beim Spazieren aufeinander und starrten sich an wie zwei angriffslustige Kampfhähne, denn sie merkten, dass sie in der Schönheit absolute Konkurrentin waren. Snowwhite, mit ihren gelben Hotpants und ihrem blauen bauchfreiem T-Shirt, starrte Dornrosy mit einem blutrünstigem Blick an. Diese trug einen rosaroten Minirock und eine schulterfreie, weiße Bluse. Donrosy sah sie stattdessen mit einem provokanten Blick an.
Snowwhite:     „Lang nicht mehr gesehen, Dorn-slee-py!“
Dornrosy:        „Diese Pause war sehr erholsam, doch du hast sie mir mit deiner Hässlichkeit verdorben Schnee-ugly!“
Snowwhite:     „Ach ja? Was trägst du denn da für einen Fetzen?“
Dornrosy:        „Really? Sieht nämlich so aus, als ob dein Zwerg an deinen Klamotten geknabbert hätte.“
Snowwhite:     „Wenigstens kann ich mir Zwerge leisten, im Gegensatz zu dir.“
Dornrosy:        „Anscheinend gibt es nur einen Weg, herauszufinden wer die Bessere ist.“

Ein Rapbattle beginnt:

D: „Ich bin im Besitz von einem Iphone sieben plus, mit Goldüberguss.“
S:  „Ohne mich gäbe es das Iphone nicht, denn durch meinen Biss entstand das Applegesicht.“
D: „Mag ja sein, dass es entstand durch deinen Biss, jedoch sah ich noch keins ohne Riss.“
S:  „Sag du doch mal, was du erfunden hast, denn anscheinend kannst du nicht ohne Rast.“
D: „Immerhin setzte ich den Trend mit den Rosen in die Welt, dadurch vergöttern mich die Kinder als Held.“
S: „Meine blutroten Lippen hauen dich um, denn du …“

Redcap kommt

R: „Stopp! Das bringt`s doch nicht, denn jeder weiß, ich steh im Rampenlicht. Rosie, du schwaches Blättchen, liegst 100 Jahre in deinem Bettchen. Snowy du nimmst von Strangern einen roten Apfel an und machst dich damit an den Prinzen ran. Und die Moral der Geschichte, sich mit Redcap anlegen lohnt sich nicht.“

Tiger, Elefant und Regenwurm

Tiger, Elefant und Regenwurm

Die Schülerinnen und Schüler haben sich zu Beginn des Schuljahres mit dem Thema Tierschutz beschäftigt. Sie möchten unter anderem darauf hinweisen, dass die Jagd auf manche Tiere massiv zugenommen hat und viele vom Aussterben bedroht sind.
„Alles Leben ist gekennzeichnet durch Werden und Vergehen. Phasen massiven Artensterbens, ausgelöst beispielsweise durch Naturkatastrophen, hat es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben – die letzte vor 65 Millionen Jahren. Seit dem 17. Jahrhundert jedoch wird der Rückgang der biologischen Vielfalt maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht.“ (WWF)

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Dazu wurden verschiedene Projekte erarbeitet, um auf die Massenjagd nach Elefanten, Nashörnern, Eisbären usw. hinzuweisen. Dazu kommt auch noch ,dass die Lebensräume von vielen Tieren vernichtet werden, zum einen durch den Klimawandel, aber auch durch Rodungen, Straßenbau und Expansion der Städte. Viele Tiere sind somit vom Aussterben bedroht und der Mensch ist dafür verantwortlich.
„Der neue Report des Bundesamt für Naturschutz bestätigt: Immer weniger Arten finden sich auf Äckern und Fluren zurecht. Kein Wunder, denn der landwirtschaftliche Anbau wird immer öder und intensiver. Maiswüsten und Wintergetreideschläge prägen das Bild der Intensivlandwirtschaft. Lupinen, Erbsen, Ackerbohnen, Wicken, Kleegras, Hafer spielen eine immer geringere Rolle.“(Greenpeace)

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Um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass es viele Tierarten bald nicht mehr geben wird, wurden Linoldrucke mit Tiermotiven gefertigt, worauf bedrohte Tiere zu sehen sind.
Einen Teil der Drucke wurden am Präsentationstag, gegen eine Spende, abgeben und der Erlös wurde einer Tierschutzorganisation übergeben.

Ein weiteres Teilprojekt war das Vakuumieren von Kuscheltieren. Auch hier ein Hinweis auf das Aussterben vieler Tiere und das wir für deren Erhalt sorgen müssen, damit unsere Nachkommen noch viele Tierarten sehen können. Aber vielleicht gibt es in ferner Zukunft auch Tiere, die wir heute noch nicht kennen, ein Zebrakänguru, einen Elefantendelfin oder einen Schlangenkollibri? Hierzu malten die Schülerinnen und Schüler großformatige Bilder.

Wir müssen aber jetzt die Basis für morgen legen und Grundlagen für einen vernünftigen Umgang mit Tieren schaffen.

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Unsere gesamte Klasse hofft auf besseren, gezielteren Umgang mit Tieren.

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Best of Babel

Best of Babel

war der Auftakt zu einer Projektreihe, die sich aus dem Arbeitskreis zum Thema „Turmbau von Babel" gebildet hat. Ein Kreis von Musikern, Psychologen, Sprachwissenschaftlern, Bildenden Künstlern, Videographen und Literaten fand sich zusammen. Ihr gemeinsames Anliegen: Sie wollten ihrer Faszination an der biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel nachgehen. Die Zusammenführung unterschiedlicher Arbeitsweisen der wissenschaftlichen und künstlerischen Diszi­plinen stellte bei der engen Zusammenarbeit eine besondere Herausforderung dar. Die Beteiligten haben bewusst die Annäherung an das Thema Babel über verschie­dene Perspektiven gesucht, um in der Mehrgleisigkeit und häufig auch Konfrontation kreative Potentiale aufzudecken.

Sich einem Gott nähern, Himmel und Erde verbinden. Ein Unterfangen der Unmöglichkeit, der Ewigkeit. Der Turm zu Babel wird immer aufs Neue gebaut, erweitert, erhöht, zerstört, Wieder werden Fundamente gesucht, um das Bauwerk, mit der Hoffnung der Vollendung, zu errichten. Ziegel sind zu formen und zu brennen, es gilt sie aufzuschichten und mit Mörtel zu verbinden, um einen noch nie gesehenen Bau zu schaffen, höher und höher. Zerstörung ! Und das "eine" Volk sprach unendlich viele Sprachen und sie konnten nicht einander verstehen und zerstreuten sich in alle Richtungen. Und immer werden sich die Menschen mit unterschiedlichen Sprachen sammeln und "eine" Sprache finden, und "ein" Volk sein und einen Turm bauen. Eine Welt-wunder-bau-werk. Es wird zerstört werden und die Menschen werden wieder viele Sprachen sprechen. Der Turmbau zu Babel ist eine Geschichte die sich immer und immer wiederholt. Eine unendliche Spirale der Träume von EINS. Die Spirale repräsentiert die Sprache in der Zeit und ihre unaufhörlichen Wirrungen.

Der Anfang von Best of Babel

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Zu Beginn traf sich die Arbeitsgruppe, zu der Mary Noele Dupuis, Ursula Eva Diebold, Harold Dielmann, Winfried Heil und Karl Heinz Marohn gehörten, einmal im Monat in der Universität Köln, Erziehungswissenschaftliche Fakultät. Das Interesse kreiste zunächst um die aktuelle politische Bedeutung angesichts der Zersplitterung im Osten, konzentrierte sich dann auf den sprachlichen Aspekt und die Thematik des gottnahen Turmbaus.
Mit fortdauernder Auseinandersetzung zeichnete sich ab, dass ein jeder im Arbeitskreis sein individuelles Verständnis von Babel entwickelte. Die Fülle der Anregungen und Ideen konnten in dem monatlichen Termin bald nicht mehr bewältigt werden. Wöchentliche Treffs fanden statt. Die Ideen konkretisierten sich und fanden im kleinen Kreis ihr Publikum. Nach einem Jahr Zusammenarbeit entschloss sich die Arbeitsgruppe Babel mit einem ersten ausgereiften Konzept, mit dem Titel BEST OF BABEL, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Oben: "Spezialisierungen", Karl Heinz Marohn

 

 

Rechts: "GOTT TOT Punkt", Winfried Heil

Alle Welt hatte nur eine Sprache und dieselben Laute.
Der Grundgedanke der Transformationsgrammatik liegt in der Rückführung der
Oberflächenstrukturen aller sagbaren Sätze auf wenige abstrakte Kernsätze, wobei die
nach festen Regeln vorgenommen werden.

Der Ziegel diente ihnen als Baustein, das Erdpech als Mörtel.
Der obere Totpunkt ist diejenige Lage eines Getriebegliedes, in der dieses durch
Richtungswechsel momentan die Geschwindigkeit Null hat, z.B. die Umkehrlage de
Kolbens einer Kolbenmaschine.

Der herab fuhr, um den Turm anzuschauen
der Grundgedanke der Transformationsgrammatik ist
diejenige Lage eines Getriebegliedes auf wenigen
abstrakten Kernsätzen, wobei die Umformungen nach festen Regeln vorgenommen werden.

Und nichts von dem, was sie vorhaben, wird unmöglich sein.
Der obere Totpunkt liegt in der Rückführung der Oberflächenstrukturen aller
sagbaren Sätze, deren momentane Geschwindigkeit Null ist, z.B. durch
Umformungen nach festen regeln.

So wollen wir uns einen Namen machen, damit
die Umkehrlage der Transformationsgrammatik eines Getriebegliedes in dem
Richtungswechsel weniger abstrakter Kernsätze liegt, in denen Kolben einer
Kolbenmaschine vorgenommen werden.

Darum heißt die Stadt BABEL, wobei
die Geschwindigkeit von Oberflächentotpunkten die momentane Rückführung von
festen Strukturumformungen aller sagbaren Regeln auf Null ist.

D.h. Wirrwarr, nämlich
die Richtungskerne einer Kolbengrammatik sind nicht in der Lage die Umkehrungen
von Getriebestrukturen vorzunehmen,
wobei der Gedankentot aller Maschinensätze die
Transformationsgeschwindigkeit Null hat.
Dadurch wird die Formumlage der Oberflächenglieder aller sagbaren Wechselsätze
vorgenommen.

momentan z. B. ist Gott Tot Punkt.

 

Best of Babel       Hochschule für Musik, Köln

Mit einer anderen Gestaltung von Wort, Ton und Bild brachte BEST OF BABEL  in der Musikhochschule Köln den Mythos von der baby­lonischen Urkatastrophe ins Wanken. Beteiligt am Abriss haben sich Ulrich Humpert, Ursula Diebold, Markus Kreuzheck, Inge Kamps, Paulo Chargas, Harold Dielmann, Manos Tsangaris, Winfried Heil, Mary Noele Dupuis und Karl Heinz Marohn. Jeder der Arbeiter arbeitete in seinem Beitrag mit dem Medium seiner Wahl. Mittels Klangübertra­gungen, Videoprojektionen, lautmalerischem Gesang und Sprachkompositionen steuerten die Mitwirkenden eine ungewöhnliche Dimension von Kommunikation an. Die Seh- und Hörgewohnheiten wurden ironisch übersteigert, entlarvt und teilweise ganz unterlaufen. Die zehn BABEL-Mitarbeiter hatten ein Programm zusammengestellt, das manchmal schrill, manchmal minimalistisch ist, aber immer alle Sinne in Anspruch nahm.

Namenlose Zeichen, unter diesem Titel habe ich versucht in meiner Arbeit vier Aspekte einzubinden: Bewegung, Bild, Raum und Klang. Zehn Tafeln, unterschiedlicher Größe, stehen auf der Bühne. Am Anfang nur schwarze Flächen. Jede Tafel ist ein Resonanzkörper, d.h. die Tafeln sind nicht massiv, sondern bilden einen Hohlkörper. Als Tonabnehmer sind, an der Rückseite der Tafeln, Mikrofone befestigt. Diese leiten die Tonsignale zu einem Mischpult. Die Hochschule für Musik bot die Möglichkeit die Klänge quadrophonisch wiederzugeben. Als erster Arbeiter betrat ich die Bühne und zeichnete mit Kreide Kreise auf eine Tafel, danach betraten zeitversetzt neun weitere Akteure die Bühne und begannen ebenfalls, mit Kreide, unterschiedliche Bewegungen auf die Tafeln zu bannen. Die Geräusche, die die Kreide auf den schwarzen Flächen erzeugte, wurden als Klang im Konzertsaal übertragen. Die Arbeiter verließen dann wieder zeitversetzt die Bühne. Ich selbst ging als letzter. Zurück blieb eine Installation aus zehn bemalten Tafeln und einer Leiter.

Mar1G Mar2G Mar3G Mar5G Mar6G Mar7G

Neben meiner Arbeit wurden noch folgende Arbeiten aufgeführt:

"Petrarca meets Babel", ein Hörspiel von Ulrich Humpert.

"The journey", eine Videografie mit Musik von Inge Kamps und Paulo Chargas. Mar8G

"a priori" eine Performance von Harold Dielmann und Manos Tsangaris.

"Fucking Guy", Performance von Mary Noele Dupuis. Mar10G

"Ohne Worte" ein Video mit Musik von Ursula Diebold und Markus Kreuzberg.

"Tod der Volksrede", Performance von Winfried Heil. Mar9G

Made in Kalk, Best of Babel 2, Gepäcktunnel, Köln

In dem Gepäcktunnel fand die Arbeit von "Babel" ihre Fortsetzung. Im Gegensatz vom Turm von Babel, der sich maßlos in den Himmel streckt, erkennt man in dem Tunnel eine horizontale Variante des Mythos. Der Turm ist eine freche Herausforderung göttlicher Allmacht, also eine Tat des offenen Ungehorsams; der Tunnel dagegen bedeutet eine Subversion im Verborgenen. Der Tunnel kippt und untergräbt den Turm. Während der Turm Stein auf Stein wächst (Addition), bedeutet das Tunnelgraben eine Tilgung von Material (Subtraktion). Der ehemalige Gepäcktunnel war eine verlassene, verdreckte, feuchte Leere. In ihm war das Grollen und Donnern der darüberfahrenden Züge noch spürbar, aber der Takt des Fahrplans und das Tempo des Verkehrs fand keine Bedeutung. Anstelle dieser Alltagsgeräusche entwickelte die Röhre eine eigene, bedeutsame Akustik.

Die Alphörner von Kalk

In meiner Arbeit für den Gepäcktunnel positionierte ich zwei Alphornbläser jeweils an einem Ende des sechzig Meter langen Tunnels. Ich wollte, angelehnt an die Trompeten von Jericho, den Tunnel zum Einsturz bringen. Dazu komponierte ich eine Abfolge von Klängen, die langsam und leise beginnend, immer kräftiger, schneller und lauter wurden, bis sie sich in der Mitte des Raumes verwirbelten und überlagerten und so einen Eindruck einer akustischen, zerstörerischen Kraft vermittelten. Alles war in diesem Klangchaos hörbar, der Krieg, Donner, Blitz, das Geschrei der Verletzten und der Niedergang.

Mar12G Mar13G

Das Ende von Best of Babel

Ein drittes Projekt TurmBotschaftKalk wurde nicht mehr realisiert, was zum einen an der Finanzierung lag, aber auch daran, dass sich die Mitarbeiter zerstritten. So fand Babel seinen Vergleich.

„Dann wollen wir eine Stadt bauen mit einem Turm,
dessen Spitze in den Himmel ragt. So wollen wir uns
einen Namen machen, damit wir uns nicht über die
ganze Erde hin zerstreuen."

Naturlandschaft

Landschaft

Definition "Naturlandschaft"
Naturlandschaft bezeichnet im Unterschied zur Kulturlandschaft eine Landschaft, deren Bestandteile (Flora, Fauna und anorganische Bestandteile) und Erscheinungsbild dem unbeeinflussten Naturzustand nahe kommen. Sie ist nicht oder wenig durch den Menschen beeinflusst. Die Landschaft mitsamt ihrer belebten Bestandteile kann sich im Laufe der natürlichen Sukzession wenig gestört entwickeln. Heute sind weltweit keine vom Menschen unbeeinflussten Naturlandschaften mehr existent. Vom Menschen emittierte Gase und Stäube sind weltweit nachweisbar. Vereinzelt wird der Begriff Naturlandschaft auf wenig beeinflusste Gebiete angewendet: Hochgebirge wie der Himalaja, Wüsten usw.
Gerade in der Kölner Bucht wurde schon sehr früh mit Eingriffen, des Menschen, in die Natur begonnen. Der gute und fruchtbare Boden rief schnell die Landwirtschaft auf den Plan, großflächig zu roden und landwirtschaftlich nutzbare Flächen anzulegen. So verschwand immer mehr die natürliche Landschaft zu Gunsten einer Kulturlandschaft. Die Menschen die heute in dieser Region leben kennen nur die jetzige Landschaft als „Natur“.
Definition "Kultur"
Kultur (lat. cultura, also Pflege (des Körpers, aber primär des Geistes), später im Kontext mit dem Landbau, aus colere, bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren, ursprünglich etwa emsig beschäftigt sein) ist die Gesamtheit der menschlichen Leistungen. Dies schließt einerseits physische Dinge wie Werkzeuge ein, aber auch die durch den Menschen hervorgerufene Veränderung der Natur, die geistigen Hervorbringungen der Menschheit wie Schrift und Kunst sowie die sozialen Organisationsformen, in denen die Menschen zusammenleben. Der Begriff der Kultur steht insofern in Zusammenhang mit dem Begriff der Zivilisation und der sie erhaltenden menschlichen Arbeit. Der Begriff wird einerseits generell auf die Menschheit als Ganzes bezogen, andererseits aber auch als Zusammenfassung der Lebensumstände einer bestimmten Ethnie oder Region (beispielsweise die europäische Kultur) oder historischen Phase (z.B. die minoische Kultur). Frühe Kulturen haben entscheidend mit der gesellschaftlichen Praxis der Ernährung ihrer Träger zu tun (Jäger- Hirten/Nomaden- oder Bauernkultur).
Das Verhältnis von Natur und Kultur ist von jeher durch Formen menschlicher Inszenierung, durch "cultural performance" bestimmt, die sowohl die Gestaltung der natürlichen Ausstattung einer Region prägt als auch sämtliche Kulturformen herausgebildet hat, die sich in diesem Umfeld entwickeln konnten. Der Natur-Kultur-Raum ist immer Kulturlandschaft, die durch menschliches Wirken genutzt und permanent verändert wird. Der immer geläufiger werdende Begriff der Naturlandschaft  bezeichnet eine vom gesellschaftlich dominierenden Leitbild einer Zeit definierte und als natürlich aufgefasste und als solche gewollte Landschaft. Eine eigentliche natürliche Urform der Landschaft im engeren Sinne gibt es somit gar nicht. Die vom Menschen mit den Sinnen erfassbare Natur stellt ästhetische Variationen einer weitgehend unbekannten Grundform dar, die durch kulturellen Wandel über die Zeit hinweg dauernd verändert werden. Daraus folgt, dass die gestaltete Natur als identisch mit der Kultur anzusehen ist, die ihr "natürliches" Umfeld durch permanenten und damit als historisch zu bezeichnenden Wandel zu einem kulturellen macht. Natürlich sind und bleiben lediglich die Naturgesetze unter entsprechenden atmosphärischen Bedingungen. Die Deckungsgleichheit zwischen natürlicher Umwelt und ihrer kulturellen Durchformung und ihrer zeitbedingten Neugestaltung führt zur Frage, ob es überhaupt Räume gibt, in denen sich Kunst ereignen kann. Finden Kunst-Orte überhaupt einen freien Ort vor, der nicht bereits von der "sozialen Landschaft", von der "Kulturnatur" besetzt und durch gesellschaftliche Nutzung bestimmt ist.
Friedensreich Hundertwasser hat in seinem Friedensvertrag mit der Natur die Forderung erhoben: "Die Schöpfung des Menschen (Kunst) und die Schöpfung der Natur müssen wiedervereinigt werden."
Definition "Kulturlandschaft"
"Eine vom Menschen zwar intensiv genutzte, jedoch durch kleinräumige Wirtschaftsweisen geprägte Agrarlandschaft, deren Haushalt durch eine Vielzahl von Landschaftselementen ökologisch relativ stabil ist und in ihrer Physiognomie naturräumliche Verschiedenheiten wahrt." (Briemle 1978)
Das Wort "Kultur" (im landbaulichen Sinne) wird dabei nicht nur verstanden als Urbarmachung und Pflege des Bodens, sondern vielmehr als Ausdruck des menschlichen Schaffens im ländlichen Raum schlechthin. Für die landschaftliche Ausstattung gelten somit die gleichen Maßstäbe wie für die kulturellen Bauten und das geistig kulturelle Gedanken- und Brauchtumsgut. Demzufolge ist nicht nur die Pflanzendecke relevant, sondern auch jedes sichtbare Zeichen für die Landschaftsverbundenheit des Bauern. Bei Art, Umfang und Intensität der Bewirtschaftung machte er sich den sich weitgehend selbst stabilisierenden Naturhaushalt zunutze.
Demgegenüber weisen Industriegebiete und viele Großstädte eine entsprechende durch Industrie- und Verkehrsanlagen gekennzeichnete Kulturlandschaft auf.
Evolutionäre Aspekte:
Kulturlandschaft (allg.) bezeichnet die durch den Menschen geprägte Landschaft. Wichtige Faktoren (so genannte Wirkfaktoren) für die Entstehung und Entwicklung der Kulturlandschaft sind sowohl Beschaffenheit (Standortbedingungen) des Naturraums, die ursprüngliche Fauna und Flora, die menschlichen Einflüsse als auch die daraus resultierenden Wechselwirkungen.
Die Braunkohlentagebaue liegen in einer seit jeher intensiv genutzten Kulturlandschaft. Sie ist Einzugsgebiet der Städte Köln, Aachen, Mönchengladbach und Düsseldorf und damit vergleichsweise dicht besiedelt. Verkehrserschließung und Verstädterung haben die Struktur dieses früher ländlich geprägten, heute in jeder Hinsicht stark genutzten Raums deutlich verändert. Zudem zählen die Böden zu den besten Deutschlands, so dass sie überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. In diese Kulturlandschaft greifen die Tagebaue ein: Wo Deckgebirge abgetragen und Braunkohle gewonnen wird, ist Landschaft zunächst Vergangenheit. Denn wegen der lockeren Erdschichten ist im Rheinland eine Rohstoffgewinnung unter Tage, wie sie zum Beispiel in den Zechen des nahe gelegenen Ruhrgebiets betrieben wird, nicht möglich. Die rheinische Braunkohle muss stattdessen im Tagebau gewonnen werden. Doch der Eingriff ist vorübergehend. Schon während des Genehmigungsverfahrens eines Tagebaus werden die Grundzüge der Bergbaufolgelandschaft festgelegt. Ebenso früh beginnt die konkrete Planung der neuen Landschaft. Sobald die ersten Partien eines Kohlenflözes abgebaut sind, beginnt die Wiederherstellung von Ackerland, Wald und sonstigen Flächen, die Rekultivierung.
Unter Rekultivierung versteht man die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere auf so genannten devastierten Flächen, wie sie z.B. vom Tagebau hinterlassen werden. Neben der Rekultivierung gibt es noch die Renaturierung.
Die Renaturierung bezieht sich auf Bodenoberflächen und Flüsse und hat im Gegensatz zur Rekultivierung immer eine naturnahe Wiederherstellung zum Ziel. Es ist die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen aus z.B. kultivierten Bodenflächen oder begradigten Flüssen. Die Flächen werden der natürlichen Entwicklung (Sukzession) überlassen und so der Natur zurückgegeben

Will man die Kunst einer begrifflichen Deutung zuführen, und sei es auch nur behelfsmäßig  und für den Moment, so stellt sich die Frage, ob dies vom Objekt her oder von dem her, was einem Objekt den Raum gewährt, sich zu zeigen, geschehen soll. Der Kunstbegriff hängt unmittelbar mit dem Erkennen des Raumes zusammen, in dem und durch den sich Kunst zeigt und erst zeigen kann. Er ist die Dimension, die der Kunst ihre Qualität verleiht.

Ohne Raum kann weder Kunst noch Kunstwerk sein, d. h. dass ohne Raum auch die Kunst aufhört zu sein. Kunst ist demnach kein Phänomen "im" Raum sondern "selbst" Raum, und zwar öffentlicher. Kunst als das Fremde in der Kultur, das ungewohnte Gestaltungselement in der Kulturlandschaft? Landschaft ist immer physikalischer Raum, doch ist umgekehrt nicht jeder physikalische Raum eine Landschaft. Landschaften sind belebte und gedeutete Konfigurationen, ein Zusammenspiel von funktionalem Nutzen und sinnhaften Wahrnehmungen sowie ästhetischen Vorlieben. Eine Landschaft ist distinkter Ausdruck einer Region, die die Geschichte dieser Region wie ein Gedächtnis in sich trägt und bewahrt.

In einem kleinen Park in Brauweiler wurde ein Gedicht so umgesetzt, dass auf Schilder, die an Rohren befestigt (Verkehrsschild)waren, immer Teile des Gedichtes "Ein Pilzchen steht im Walde ganz still und stumm. Plötzlich kommt ein Mensch und haut es um." gedruckt wurden.

Klimawandel

Klimawandel

Das massive Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl macht die Erde zum Treibhaus. Die Prognose der führenden Klimaexperten: Wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Allein der jährliche Ausstoß des Treibhausgases CO2 in den am schnellsten wachsenden Industrienationen China und Indien macht sämtliche Einsparungen in anderen Industrieländern zunichte.

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Noch in den 1990er Jahren diskutierten Wissenschaftler kontrovers über die Ursachen der schnellen Erwärmung. Klimaschwankungen durch natürliche Prozesse wurden in Betracht gezogen. Ein natürlicher Prozess wäre zum Beispiel Vulkanismus. Extreme Vulkanausbrüche können das Klima  verändern. In den zurückliegenden 150 Jahren war der Vulkanismus allerdings nicht ausgeprägter als in den Jahrhunderten zuvor. Ein weiteres Beispiel ist die Sonnenaktivität. Tatsächlich gibt es regelmäßige Sonnenzyklen mit stärkerer und geringerer Strahlungsintensität, doch Satellitenmessungen zeigen, dass die Schwankungen zwischen Minimum und Maximum der Strahlung in den vergangenen Jahrzehnten viel zu gering waren, um den derzeitigen Klimawandel auszulösen.

Seit den 1950er Jahren wird regelmäßig die CO2-Menge in der Atmosphäre gemessen. Verglichen mit anderen Forschungsdaten zeigt sich, dass die Konzentration heute so hoch ist wie zuletzt vor 800.000 Jahren. Nachweisbar ist auch, dass das CO2 fossilen Ursprungs ist, also aus der Verbrennung von Kohle und Öl stammt. Dabei befindet sich nur etwa die Hälfte des Kohlendioxids  in der Atmosphäre, die andere Hälfte haben die Meere und die Erdbiosphäre aufgenommen.

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Unser Planet wird wärmer. Egal, wo wir leben und unabhängig von der Jahreszeit erfahren wir Temperaturveränderungen sowie extreme Wetterbedingungen. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind enorm und weitreichend:

  • erhöhte globale Temperaturen werden erheblichen Einfluss auf den Meeresspiegel haben. Schmelzende Gletscher und die thermische Ausdehnung des Meerwassers könnten bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu einem Anstieg des Meeresspiegels von 15 bis 95 cm führen;
  • extreme Wetterbedingungen werden Ereignisse wie Superstürme hervorrufen;
  • Ökosysteme werden enorme Veränderungen durchlaufen, da die Temperaturen steigen;
  • menschliche Gemeinschaften (insbesondere diejenigen, deren Lebensunterhalt von Ökosystemen abhängig ist) werden beeinträchtigt werden.

Wissenschaftler warnen, dass eine Erhöhung der Erdtemperaturen direkt mit der Freisetzung von Kohlenstoff (und anderen Gasen) in die Erdatmosphäre zusammenhängt. Diese Gase verbleiben in der Atmosphäre, in der sie die Sonnenstrahlung halten, die sonst ins Weltall reflektiert werden würde. Das heißt, je mehr Gase wir produzieren, desto wärmer wird die Erde.

Um gegen den Klimawandel wirksam vorzugehen, ist es von entscheidender Bedeutung die junge Generation mit einzubeziehen. Es gibt zahlreiche Beispiele für eine erfolgreiche Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Mikro-Projekten mit künstlerischen Aspekten. Durch viele dieser Projekte gewinnen junge Menschen praktische Erfahrungen mit Mitteln und Strategien, die wir in unserem täglichen Leben einsetzen können, um CO2-Emissionen zu reduzieren.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d des Abteigymnasiums in Brauweiler haben sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinandergesetzt und künstlerische Ideen erarbeitet, die sich kritisch oder visionär mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei haben sie sich mit drei Schwerpunkten auseinandergesetzt:

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Verursacher: Fabriken, Autos, Heizungen, Abholzung Regenwald

Auswirkungen: Überschwemmungen, Orkane, Eisschmelze Pole, Eisschmelze Gletscher, Ozonloch

Kollateralschäden: Inseln verschwinden, Vertreibung Ureinwohner, Müllentsorgung, Plastik auf Ozeanen

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Klima15K

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Spendenaufruf

Die Schülerinnen und Schüler wollten den Klimaschutz unterstützen und haben Spenden gesammelt, um diese einer Umweltschutzorganisation zukommen zu lassen. Es wurden Linoldrucke angeboten und gegen eine Spende abgegeben.

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Klima6

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