Aufbruch
Für den französischen Dichter Charles Baudelaire musste die Avantgarde ihren Blick stets vorwärts in die Zukunft richten. Sie sei eine Bewegung, so schrieb er Mitte des 19. Jahrhunderts, die kühn zum „Grund des Unbekannten“ führe, um „Neues dort zu finden“. Unsere heutige Kultur blickt seltener in die Zukunft und viel öfter in die Vergangenheit. Sie ist auf Altbekanntes fixiert. Und es herrscht das weitverbreitete Gefühl vor, dass das Neue ohnehin nur ein Altes in verwandelter Gestalt sei.
Nicht zufällig kommen ständig neue Retros, Remakes und Coverversionen auf den Markt. Und sie nähren weiter unser Verlangen nach einer Zeit, in der die Zukunft als noch vielversprechend und krisenfrei wahrgenommen wurde. Ein Aufbruch steht an, in eine veränderte Welt, in neue Welten oder in die unendlichen Möglichkeiten der Traumwelt.
Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Gedanken zum Aufbruch in großformatigen Bildern von 240 x 180 cm festgehalten. Es entstanden Vorstellungen von fremden Planeten, Traumwelten oder eine veränderte Erde.
Die Unterwasserwelt
Eines Tages fand ein junges Nixenmädchen, aus dem Königreich Mariepasa, in einem ruhigen Teil des Reiches, ein goldenes Ei. Sie nahm es mit und beschützte es. Das Mädchen hieß Shelly und war sehr stolz auf das Ei. König Ludwig suchte einen Eiexperten auf, damit er sich das Ei anschaue und sagt, was für ein Ei es sei. Als er eintraf war er sehr verblüfft. Es war tatsächlich ein königliches Nixenei, dass nur alle zehn Jahre entdeckt wird. Die Prophezeiung besagte, dass die kleine Nixe die neue Königin von Mariepasa wird. Alle freuten sich und erwarteten sie. Dann endlich, nach weiteren Wochen, begann das Ei sich zu bewegen und Risse entstanden. Kurz danach schlüpfte die kleine Nixe Sienna und Shelly war dabei. Sie war überglücklich und die beiden freundeten sich an. Sie hatten eine sehr schöne Kindheit und an Siennas 18. Geburtstag heiratete sie den Sohn von König Ludwig und wurde zur Königin gekrönt. Das ganze Königreich feierte und das Königspaar lebte glücklich und zufrieden mit fünf Kindern im Königreich Mariepasa.
Die Farbenwelt
In ihrer Welt leben sie. Der Farbenwelt. Für sie ist die Welt ein buntes Labyrinth, indem sie das machen konnten was sie wollten. Alle haben unterschiedliche Eigenschaften, aber eines verbindet sie alle. Ihre Vorliebe fürs Tanzen. Genau so ist es auch heute. Alle drei sitzen in Annas Zimmer. Kim und Isabella unterhalten sich über die Schule und Anna ließt.
Anna : ,, Hey Leute, kommt mal rüber.“
Anna ist ein Stück Papier aus dem Buch gefallen.
Isabella:,, Zeig mal.“
Kim : ,, Das sieht aus wie eine Choreografie.“
Anna : ,, Stimmt.“
Isabella:,, Lass sie uns mal ausprobieren!“
Anna : "Ja!"
Anna steht auf und sie beginnen die Choreografie auf dem Lied „Timber“ zu tanzen.
Der NOCH bunte Planet
Wir schreiben das Jahr 2317.
Der bunte Planet, welcher „Planet X3“ genannt wird, ist ein beliebtes Urlaubsziel. Viele Urlauber und Abenteurer kommen jedes Jahr, um den Planeten zu begutachten. Doch dies könnte bald ein Ende haben...
Der Planet wurde erst vor kurzem für viel Geld an einen reichen Geschäftsmann verkauft, welcher nicht besonders viel Wert auf die Schönheit des Planeten legte. Der einzige Grund, warum er an dem Planeten interessiert war, war die große, unbewohnte Fläche, die auf dem Planeten zur Verfügung stand. Schon am ersten Tag, an dem der Planet dem Geschäftsmann mit dem Namen Mr. Gigo gehörte, fing Mr. Gigo schon mit dem Bau seiner Fabriken an. Er produzierte Metallware für viele andere Planeten, unter anderen auch für die Erde. Schnell verdiente er eine Menge von Geld, mit dem er seine Fabriken erweitern wollte. Dafür musste er jedoch Arbeiter besorgen, die die großen, bunten Pflanzen des Planeten beseitigen. Da er seine Fabriken immer größer machen wollte, wurden die Arbeiter auf Dauer sehr teuer. Da ließ sich der Geschäftsmann etwas einfallen:
Auf den Spitzen der Türme seiner Fabriken ließ er „Geschosse“ bauen, die sich mit Hilfe des Sonnenlichtes aufladen. Sie schießen rote Laserstrahlen, die die Pflanzen zu Grunde richten. Als sich die Fabrik immer weiterausbreitete, trafen die Mauern der Fabrik irgendwann auf ein Haus, welches so aussieht wie eine Palme. Beinahe hätten die Laserstrahlen das Haus mit seinem Bewohner vernichtet. Daraufhin forderte der alte Bewohner der Hauses, der den Namen Mr. Fabala trägt, den Geschäftsmann zu einem ernsten Gespräch auf. Er versuchte ihm klar zu machen, dass er den Planeten zerstört und, dass er ihn beinahe umgebracht hat. Als Mr. Gigo ihn daraufhin nur abwies, entschied sich der alte Mann, das Schicksal des Planeten selber in die Hand zu nehmen. Er wollte alle Fabriken zerstören. Am nächsten Tag brach er in das Fabrikgelände ein und klaute ein Raumschiff, mit dem er abhob und sich auf Schussweite auf die Fabriken begab. Sofort ging in den Fabriken der Alarm an. Doch plötzlich hörte man einen lauten Knall. Mr. Fabala feuerte auf die Fabriken. Mr. Gigo und alle Angestellten flohen mit etwa 40 großen Raumschiffen. Schon schnell waren sie außerhalb der Atmosphäre des Planeten X3. Mr. Fabala rettete den Planeten.
Die Todesmauer
Es geschah an einem Morgen, auf einem fremden Planeten, in einer fremden Galaxie. Zwei Jungen spielten mit einem Ball. Dies taten sie jeden Morgen. Heute war ihr Pechtag, denn es regnete wie aus Eimern und ihre schöne Spielwiese war kaputt. Und wie es an diesem Tag kommen musste, flog ihr Ball in hohem Bogen über eine große, hohe Mauer. Die „Todesmauer“. Es gibt viele Gerüchte über diese Mauer zum Beispiel sind hinter ihr schon einige Menschen verschwunden und es gibt die Vermutung, dass Aliens hinter dieser Mauer leben. Davon hatten die Jungen gehört. Sie hatten Angst bei der Vorstellung über die Mauer zu klettern, und Aliens oder ähnliches anzutreffen. Sie nahmen, nach einiger Zeit, all ihren Mut zusammen und kletterten, die etwa sieben Meter hohe Mauer hinauf. Als sie drüber geklettert waren, schien dort nichts besonderes zu sein. Sie holten den Ball und wollten zurück gehen, plötzlich sahen sie zwei riesige Schatten auf dem Boden. Sie blickten nach oben und entdeckten zwei riesige Dinger, die wie Roboter aussahen. Die beiden Jungen bekamen Angst. Ihre Knie fingen an zu zittern und ihr Atem stockte. Einer fragte, was sie tun sollten. Der andere sagte, dass sie kämpfen sollten, denn sie hätten keine andere Wahl. Der Kampf begann. Es war ein harter Kampf doch schließlich gewannen die Jungen mit aller Kraft. Erleichtert und doch noch ein bisschen geschockt kletterten sie zurück über die Todesmauer.
Erwachen in der Schokowelt
Lilli schläft ein, sie träumt und ihr Traum führt sie in eine fremde Welt. Dort leben riesengroße lebendige Süßigkeiten. Als sie erwacht sieht sie Donat und Toblerone.
Lilli: „Ahhhhhhh! Wer bist du und warum bist du so groß?“
Toblerone: „Ich bin Toblo und du Winzling, wer bist du?“
Lilli: „Ich bin… warte, warum bist du in meinem Zimmer?“
T: „Ich bin nicht in deinem Zimmer, du bist in unser Land eingedrungen.“
Donat kommt hinzu.
Lilli: „Ach du Schreck, du bist ja auch so riesig.“
Donat: „Cool, oder? Hast du etwa Angst vor diesem Stich in der Landschaft?“
T: „Nein, ich wollte nur sicher gehen.“
Bonbon kommt hinzu.
Bonbon: „Meine Güte, wie siehst du denn aus? Das müssen wir ändern.“
Bonbon verzaubert Lilli.
Lilli: „Was soll, das?“
B: „Sowas nennt man Mode! Aber etwas Stimmt noch nicht ganz…“
Lilli: „Das ist zu viel des Guten.“
B: „Dann nimm eben nicht das Angebot an.“
Lilli: „Ok, kann ich jetzt Bitte in meinen kuscheligen Schlafanzug zurück?“
B: „Keine Zeit, außerdem würdest du es bereuen!“
Toblerone kommt wieder.
Lilli: „Was ist eigentlich mit meinen Haaren Los?“
T: „Ich bin dann mal…ähm…auf der Tanzfläche.“
D: "Ich glaube für deine Haare habe ich eine Idee!"
Es wird dunkel und Lilli erwacht in ihrem Zimmer.
Alles nur ein Märchen
Es war einmal Snowwhite. Man konnte sie daran erkennen, dass sie immer einen Zwerg an der Leine hatte. Sie war sehr eitel und war nur mit sich selbst beschäftigt. Dann gab es auch noch Dornrosy. Mit ihren ausgefallenen Kleidern bannte sie immer alle Blicke auf sich. Eines Tages trafen die beiden Schönheiten beim Spazieren aufeinander und starrten sich an wie zwei angriffslustige Kampfhähne, denn sie merkten, dass sie in der Schönheit absolute Konkurrentin waren. Snowwhite, mit ihren gelben Hotpants und ihrem blauen bauchfreiem T-Shirt, starrte Dornrosy mit einem blutrünstigem Blick an. Diese trug einen rosaroten Minirock und eine schulterfreie, weiße Bluse. Donrosy sah sie stattdessen mit einem provokanten Blick an.
Snowwhite: „Lang nicht mehr gesehen, Dorn-slee-py!“
Dornrosy: „Diese Pause war sehr erholsam, doch du hast sie mir mit deiner Hässlichkeit verdorben Schnee-ugly!“
Snowwhite: „Ach ja? Was trägst du denn da für einen Fetzen?“
Dornrosy: „Really? Sieht nämlich so aus, als ob dein Zwerg an deinen Klamotten geknabbert hätte.“
Snowwhite: „Wenigstens kann ich mir Zwerge leisten, im Gegensatz zu dir.“
Dornrosy: „Anscheinend gibt es nur einen Weg, herauszufinden wer die Bessere ist.“
Ein Rapbattle beginnt:
D: „Ich bin im Besitz von einem Iphone sieben plus, mit Goldüberguss.“
S: „Ohne mich gäbe es das Iphone nicht, denn durch meinen Biss entstand das Applegesicht.“
D: „Mag ja sein, dass es entstand durch deinen Biss, jedoch sah ich noch keins ohne Riss.“
S: „Sag du doch mal, was du erfunden hast, denn anscheinend kannst du nicht ohne Rast.“
D: „Immerhin setzte ich den Trend mit den Rosen in die Welt, dadurch vergöttern mich die Kinder als Held.“
S: „Meine blutroten Lippen hauen dich um, denn du …“
Redcap kommt
R: „Stopp! Das bringt`s doch nicht, denn jeder weiß, ich steh im Rampenlicht. Rosie, du schwaches Blättchen, liegst 100 Jahre in deinem Bettchen. Snowy du nimmst von Strangern einen roten Apfel an und machst dich damit an den Prinzen ran. Und die Moral der Geschichte, sich mit Redcap anlegen lohnt sich nicht.“







